Martingale-Simulator: Verdoppeln bis zum Ruin?
Nach jedem Verlust den Einsatz verdoppeln – irgendwann gewinnt man ja. Stimmt. Und irgendwann reicht das Geld nicht mehr. Der Simulator spielt 1.000 Sessions durch und zeigt, wie oft welches Ende kommt.
So funktioniert Martingale
Du setzt auf eine einfache Chance wie Rot. Verlierst du, verdoppelst du den Einsatz. Gewinnst du, holst du alle Verluste der Serie zurück und hast genau einen Grundeinsatz gewonnen – dann beginnst du von vorn.
| Verluste in Folge | Nächster Einsatz | Bisher verloren |
|---|---|---|
| 1 | 2 € | 1 € |
| 3 | 8 € | 7 € |
| 5 | 32 € | 31 € |
| 7 | 128 € | 127 € |
| 10 | 1.024 € | 1.023 € |
Um am Ende einen einzigen Euro zu gewinnen, riskierst du nach sieben Fehlschlägen 128 € auf einmal. Die Wahrscheinlichkeit für sieben Nicht-Rot in Folge beim europäischen Kessel liegt bei (19/37)7 ≈ 0,94 %. Klingt selten – über Hunderte Runden kommt so eine Serie aber regelmäßig vor.
So liest du das Ergebnis
Die meisten Sessions erreichen das Gewinnziel – das macht das System so verführerisch. Die roten Balken links sind die Sessions, in denen das Kapital verloren ging. Sie sind seltener, aber jede einzelne kostet ein Vielfaches dessen, was eine erfolgreiche Session bringt. Der Durchschnitt aller Sessions liegt im Minus, nahe beim Hausvorteil auf alles Eingesetzte.
Das Tischlimit verschärft das Problem: Erreicht die Verdopplung das Limit, ist die Serie verloren, auch wenn noch Geld da wäre. Mehr dazu in Roulette-Mythen und Martingale und Progressionen im Vergleich.
Methode, Annahmen & Quellen
1.000 Sessions mit Verdopplung nach jedem Verlust, begrenzt durch Startkapital, Tischlimit, Gewinnziel und Rundenzahl. Ausgewertet werden Ruinquote, Verteilung und Umsatz.
Annahmen und ihre Herkunft:
- Europäisch: Gewinnchance 18/37; mit La Partage verliert eine einfache Chance bei Zero nur den halben Einsatz (1,35 %); amerikanisch 18/381
- Kein Einsatzsystem ändert den Hausvorteil pro Einsatz – es verschiebt nur, wann und wie viel verloren wird2
Häufige Fragen
Funktioniert Martingale beim Roulette?
Kurzfristig gewinnt man oft kleine Beträge. Langfristig nicht: Seltene lange Verlustserien zerstören das Kapital oder stoßen ans Tischlimit. Der Hausvorteil von 2,70 % pro Einsatz bleibt unverändert.
Warum gibt es Tischlimits?
Unter anderem, damit Verdopplungssysteme nicht beliebig weiterlaufen. Mit einem Grundeinsatz von 1 € und einem Limit von 100 € sind nur sieben Verdopplungen möglich.
Hilft La Partage bei Martingale?
Es senkt den Hausvorteil auf einfache Chancen von 2,70 % auf 1,35 %, weil bei der Null die Hälfte zurückkommt. Das System bleibt trotzdem verlustbringend – nur etwas langsamer.
Was ist besser: Martingale oder flach spielen?
Rechnerisch verlieren beide pro Euro Einsatz gleich viel. Flach spielen (immer gleicher Einsatz) hat aber kleinere Schwankungen und ist leichter zu begrenzen.
Weitere Werkzeuge
Slot-Simulator
1.000 Spins in 10 Sekunden: Kontoverlauf live, RTP und Volatilität wählbar – und 100 Läufe im Vergleich.
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Wette auf dem Tableau anklicken: Gewinnchance, Auszahlung und Hausvorteil für europäischen, amerikanischen Kessel und La Partage.
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